Momentan ist er wieder auf jeder Fashionshow zu sehen: Der Lidstrich ist zurück!
Ob klassisch, plakativ oder mit verspielten Details, wie Malereien; Eyeliner schmeichelt jeder Augenform und ist dieses Jahr wieder ein absoluter Beauty-Trend, der sich nicht wegdenken lässt.

Ob Flüssigeyeliner, Geltiegel, in Stiftform oder mit Lidschatten aufgetragen, jeder kann es machen, wie er es am liebsten mag und am besten draufhat.
Denn ein gerader Strich einfach so aus der Hand heraus ist nicht für jeden so einfach, wie es aussieht.

Ich habe für Euch ein paar Tipps für den perfekten Lidstrich, sowie verschiedene Abwandlungen für Tages- und Abendlooks.

Das A und O eines langanhaltenden Lidstriches ist eine gute Basis! Zum Beispiel bei Douglas oder auch in der Drogerie, wie Rossmann und DM, gibt es spezielle Lidschattenbases zu kaufen.
Ich mache es immernoch ganz klassisch: einfach Concealer auf dem gesamten Lid auftragen und damit die Augenringe kaschieren, Puder drüber – das hält bei mir meistens schon gut genug!
Zusätzlich trage ich etwas Highlighter unter der Braue und im Augeninnenwinkel auf, um das Auge strahlen zu lassen.

die Grundierung ist aufgetragen. Foto: Carolin Hinz

Die Grundierung ist aufgetragen.
Foto: Carolin Hinz

Als erstes zeige ich Euch den Klassiker unter den Lidstrichen. Eine feine Linie vom Innen- zum Außenwinkel des Auges verdichtet optisch die Wimpern und wirkt sehr edel.
Wer Probleme damit hat, die Linie in einem Zug ohne Patzer zu ziehen, der kann sich einfach nahe am Wimpernkranz viele Punkte setzen, die er miteinander verbindet.
Für einen schönen Schwung am Ende gibt es auch einen ganz einfachen Trick: Man nimmt einfach eine Kreditkarte, oder in meinem Fall Paybackkarte, legt diese am Außenwinkel des Auges an und nutzt diese als Lineal, mit dem man den Lidstrich ganz einfach und schwungvoll verlängert.

Schwung bekommen mit einer Kreditkarte. Foto: Carolin Hinz

Schwung bekommen mit einer Kreditkarte.
Foto: Carolin Hinz

der Klassiker! Foto: Carolin Hinz

Der Klassiker!
Foto: Carolin Hinz

Und fertig ist der Klassiker, ein dezenter Lidstrich, den man mit oder ohne zusätzlichen Lidschatten tragen kann! Wichtig ist nur, das Wimperntuschen nicht zu vergessen!

Im nächsten Schritt baue ich auf dem klassischen Lidstrich auf. Wer es etwas aussagekräftiger mag, der verstärkt die Linie einfach mit Farbe, und ruck zuck entsteht so ein Lidstrich im 60er Jahre Look.

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Betörender Augenaufschlag mit 60er-Lidstrich.                 Foto: Carolin Hinz

 

 

 

60er Jahre Look Foto: Carolin Hinz

60er Jahre Look
Foto: Carolin Hinz

So, der obere Lidstrich wäre dann geschafft! Für eine Abendveranstaltung kann man diesen aber noch weiter ausbauen! Wir bleiben in den Sechzigern und zaubern nun Cat Eyes. Ich ziehe mit Kajal am unteren Wimpernrand eine Linie, dabei fange ich nicht ganz vorne am Auge an, damit diese nicht erdrückt werden von so viel Farbe. Diese Linie verbinde ich mit dem oberen Lidstrich, sodass das äußere Auge komplett umrahmt ist.

Cat Eye Foto: Carolin Hinz

Cat Eye
Foto: Carolin Hinz

Auch, wenn man nur kleine Augen hat wie ich, kann man sich trotzdem ganz einfach schöne Katzenaugen schminken, die gleich viel größer wirken.

Ich setze aber noch eins obendrauf und verwandle die Katzenaugen in rauchige Smokey Eyes!
Dafür nehme ich mir einen schwarzen Lidschatten und einen Pinsel zur Hand und verblende den Eyeliner damit. Es kann ruhig das ganze bewegliche Lid ausgefüllt werden, man muss nur unter dem Auge aufpassen, denn aus Smokey Eyes werden schnell Panda-Augen 😉

Smokey Eyes Foto: Carolin Hinz

Smokey Eyes
Foto: Carolin Hinz

Ich habe die verschiedenen Lidstrich-Varianten nun mit klassischem, schwarzem Eyeliner geschminkt.
Man kann natürlich auch zu zarteren Tönen oder knalligen Farben greifen!

Probiert es einfach mal aus:)

Ich habe übrigens einen Gel-Eyeliner benutzt, den gibt es von Maybelline New York in verschiedenen Farben mit Pinsel für 6,95€ im DM!